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EU-Kommission fördert Verkehrsinfrastruktur

Die Kommission fördert Verkehrsinfrastruktur mit Rekordbetrag von 13,1 Mrd. EUR für mehr Arbeitsplätze und Wachstum. Auch der Eiserne Rhein gehört dazu.

Auszug aus einer Pressemitteilung der EU-Kommission, Brüssel, 29 Juni 2015

Heute hat die Kommission vorgeschlagen, EU-Mittel in Höhe von 13,1 Mrd. EUR für 276 Verkehrsprojekte bereitzustellen, die im Rahmen der Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen für die Fazilität „Connecting Europe“ (CEF) ausgewählt wurden. Durch diese Investitionen werden weitere öffentliche und private Mittel mobilisiert, so dass insgesamt 28,8 Mrd. EUR zur Verfügung stehen werden. Der CEF wird zusammen mit dem künftigen Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) eine wichtige Rolle bei der Schließung der Investitionslücken in Europa spielen. Dies ist einer der Arbeitsschwerpunkte dieser Kommission. Durch Verbesserung der Bedingungen für Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen kommt dies nicht nur dem Verkehrssektor, sondern der Wirtschaft als Ganzes zugute.

Hierzu erklärte Violeta Bulc, EU-Kommissarin für Verkehr: „Heute freue ich mich, den größten Investitionsplan vorzustellen, den die EU jemals im Verkehrsbereich erstellt hat. Die von uns ausgewählten Projekte werden gleichermaßen den Bürgerinnen und Bürgern wie auch den Unternehmen nützen, weil Infrastrukturen modernisiert und bestehende Engpässe beseitigt werden. Außerdem werden nachhaltige und innovative Mobilitätslösungen gefördert. Diese bisher einzigartige Investition ist ein wichtiger Beitrag zur Agenda der Kommission für Wachstum und Beschäftigung. Durch die Verwirklichung des transeuropäischen Verkehrsnetzes könnten bis 2030 bis zu 10 Mio. Arbeitsplätze geschaffen und das europäische BIP um 1,8 % gesteigert werden.“

Die ausgewählten Projekte befinden sich hauptsächlich im Kernbereich des transeuropäischen Verkehrsnetzes. Gefördert werden u. a. Leitinitiativen wie Rail Baltica, der Brenner-Basistunnel, der Wasserweg Seine-Schelde, die Caland-Brücke oder die feste Querung des Fehmarn-Belts. Zu den kleineren Projekten zählen grenzübergreifende Vorhaben zwischen Groningen und Bremen, die Eisenbahnstrecke „Eiserner Rhein“, Pläne zum Ausbau des Flüssiggasnetzes oder Vorhaben zur Verbesserung der Schiffbarkeit der Donau.



Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier: http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-5269_de.htm
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